auf der Website des Vereins "Bauhütte Stadtgottesacker e.V." .
Die "Bauhütte Stadtgottesacker" e.V. will mithelfen, eine einmalige, im Krieg zerstörte Friedhofsanlage aus der Renaissance neu zu gestalten.
Dabei werden die verloren gegangenen Gruftbögen durch zeitgenössische Reliefgestaltungen vervollständigt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden und ist einzigartig in Deutschland.
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Übergabe der neuen Bögen 26, 27 und 28 am 28. November 2011
Die Bauhütte Stadtgottesacker Halle übergab am 28. November 2011 in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados die Bögen 26, 27 und 28 an der Nordseite des Stadtottesackers. Martin Rödel gestaltete das Relief am Bogen 26, Maya Graber das Relief am Bogen 28. Der Bogen 27, der so genannte Apothekerbogen, wurde von Marcus Golter ausgeführt. Die Mittel hierzu wurden vom Halleschen Apothekenverein zur Verfügung gestellt. Anwesend war dessen Initiatorin, Frau Dr. Gisela Metzner und der Vorsitzende Dr. Bernhard Fürst. Ebenfalls anwesend war der Vorstandsvorsitzende der ÖSA, Herr Peter Ahlgrim. Wir danken der ÖSA für ihre langjährige Unterstützung unserer Arbeiten am Stadtgottesacker.

Die Veranstaltung fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Über 90 Besucher waren da. Das Jahr 2011 war mit drei neu entstandenden Reliefs sehr fruchtbar.
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Am 30. Mai 2011 wurden im Beisein von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados und über 80 interessierten Gästen und Vereinsmitgliedern die neu gestalteten Bögen 11 un 25 der Stadt Halle übergeben. Lesen Sie hierzu die Artikel aus dem Wochenspiegel und dem Amtsblatt von Juni 2011.
Mit dem von Marcus Golter gestalteten Bogen 11 ist die Westseite nun komplett. Insgesamt 13 neue Reliefs sind dort in den vergangenen Jahren entstanden.
Das Relief von Martin Roedel am Bogen 25 ist der Anfang der Arbeiten an der Nordseite. Gleichzeitig wurden die neuen Entwürfe für die Bögen 26-28 der Öffentlichkeit präsentiert. Wir danken dem Apothekenverein Halle für die Finanzierung des Reliefs am Bogen 27.

Auch im Jahr 2011 erhielten wir wieder eine großzügige Spende der ÖSA Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt. Hier sieht man den Vorstandsvorsitzenden der ÖSA, Herrn Peter Ahlgrimm, Frau Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados und Herrn Peter Dahlmeier, den Vorsitzenden der Bauhütte Stadtgottesacker e.V. bei der Übergabe der Spende (v.l.n.r). Wir danken sehr herzlich.

Ab sofort werden die Arbeiten an den neuen Reliefs beginnen. Martin Roedel, Maya Graber und Marcus Golter werden die Reliefs ausführen.
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Der Winter ist gekommen, deshalb machen die Bildhauer Schluss für dieses Jahr. 2011 gehts weiter! Zum ersten Mal mussten wir einen Übergabetermin verschieben. Obwohl aus gutem Grund, soll das dennoch eine Ausnahme bleiben. Ansonsten agieren wir getreu dem Motto: Qualität ist das wichtigste bei unserem Tun.
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Am 29. September 2010 übergab der Hallesche Apothekenverein eine Spende über 12 000 Euro für die Neugestaltung des Bogens 27 am Stadtgottesacker. Martin Roedel wird im Jahr 2011 den so genannten "Apothekerbogen" neu gestalten. Wir bedanken uns sehr für diese großzügige Spende und sehen es als weiteren Beweis, dass unsere Aktivitäten für den Stadtgottesacker bei den Bürgern Halles auf große Resonanz stoßen.
Lesen Sie hierzu auch den Artikel aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 30. September 2010.
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Auf unserer Internetseite können Sie im Menüpunkt "Stadtgottesacker" einen Grundriss des Stadtgottesackers sehen, der von unserem Vereinsmitglied Bernd Hofestädt mit den aktuell bekannten Namen der Bogenbesitzer versehen wurde. Dieser bislang einzigartige Plan hilft Besuchern, sich den Stadtgottesacker hinsichtlich der Stadtgeschichte zu erschließen. Bedeutende Persönlichkeiten der Stadtgeschichte sind mit roter Farbe gekennzeichnet., auch im Gräberfeld des Innenraums. Dieser Grundriss wird ständig überarbeitet und auf unserer Seite entsprechend aktualisiert. Den Grundriss verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des Büros Architektur und Denkmalpflege Dr. Stelzer und Zaglmaier, des Büros Därr, Landschaftsarchitekten, und des Vereins für Friedhofskultur in Halle und dem Umland e.V.
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Am 8. Juni 2010 haben wir den 20. Jahrestag der Gründung des Vereins "Bauhütte Stadtgottesacker" e.V. in der Feierhalle des Stadtgottesackers Halle an der Saale gefeiert. Unser Verein wurde 1990 von engagierten Bürgern der Stadt gegründet und wir freuen uns sehr, dass vieles inzwischen saniert werden konnte.

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle,Frau Dagmar Szabados, und die Ehrenbürgerin Frau Dr. Marianne Witte haben uns die Ehre erwiesen, zur Feier zu kommen. Lesen Sie hier das Grußwort der Oberbürgermeisterin.
Durch die großzügige Spende von Frau Dr. Witte konnte der Stadtgottesacker umfassend wiederhergestellt werden. Dabei wurden die zerstörten Gruftbögen neu aufgebaut, allerdings ohne Reliefs. Das Architekturbüro Dr. Stelzer und Zaglmaier leitete die Arbeiten.

Die Neugestaltung dieser Reliefs wird von der "Bauhütte Stadtgottesacker" e.V. unterstützt. Im Jahr 2010 können so zwei neue Reliefs entstehen. Die beiden Bildhauer Marcus Golter und Martin Roedel werden sie anfertigen. Sie stellen ihre Entwürfe am 8. Juni 2010 während der Feierstunde vor.
Die "Bauhütte Stadtgottesacker" e.V, wurde am 1. März 1990 als der erste Verein der neuen Bundesländer eingetragen.
Sie ist hervorgegangen aus dem Arbeitskreis Stadtgottesacker, weil Vereinstätigkeiten zu DDR-Zeiten verboten waren. Nach der Wende konnte die Arbeit intensiviert werden.
Für zwei von der "Bauhütte Stadtgottesacker" e.V. geförderte Reliefs hat der Bildhauer Marcus Golter 2007 den höchsten Preis der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Steinmetzhandwerkes, den Peter-Parler-Preis, bekommen. Die Zusammenarbeit ist zukunftsweisend, denn es gibt viele Denkmäler, bei denen Teile nicht mehr rekonstruiert werden können. Hier kann eine Ergänzung mit zeitgenössischen Arbeiten neue, spannende Einblicke bieten.
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